Wie gehen wir heutzutage mit Schmerz um? Aushalten? Sich ablenken? Der Griff zum Schmerzmittel ist uns allen bekannt. Die einen nehmen diese Entlastung sehr schnell in Anspruch, andere hingegen erst nach einem grossen innerlichen Ringen. Schmerz ist subjektiv. Ist der Schmerz körperlich, punktuell, erstreckt er sich über den ganzen Körper? Ist es gar ein seelischer Schmerz? Vereinnahmt mich der Schmerz?
Papaver somniferum, so nennt sich der echte Schlafmohn. Dieser wird seit Jahrtausenden zur Schmerzbekämpfung hilfreich eingesetzt, bis hin zum totalen Missbrauch. Themen wie Sucht, Abhängigkeit, Geld sind damit assoziiert und mit viel Leid verbunden. Dennoch basieren heutige in der Schmerzbekämpfung schwerer Erkrankungen eingesetzte, synthetisch hergestellte Medikamente auf Basis des Opiums.
Interessant ist, dass gerade gegenwärtig in der Geburtshilfe, sowie beim Sterben, zur Erleichterung opioide Medikamente eingesetzt werden. Beide Lebensphasen bedeuten Übergänge, welche uns herausfordern. Entspannt und in Liebe gebären, tönt wunderbar. Dies gilt doch ebenso für das Sterben.
Ebenfalls eine Methode dem Schmerz zu begegnen ist die Hypnose:
«Durch Hypnose verändert sich die Schmerzverarbeitung, wie Messungen am Gehirn zeigen konnten. Das Leiden unter dem Schmerz wird nachweislich geringer, indem es dem Betroffenen gelingt, eine größere Distanz zum Schmerz aufzubauen und den Schmerz eher wie ein Beobachter von außen wahrzunehmen.»
Es gibt verschiedene Hilfsmittel um schwierige Übergänge zu erleichtern. Dies können Schmerzmittel sein, genau auf Person und Situation abgestimmt, und auch die Selbsthypnose. Die Selbsthypnose ist meines Erachtens auf jeden Fall eine sehr probate Technik schmerzhaften und herausfordernden Situationen zu begegnen. Natürlich gibt es viele weitere wertvoll lindernde Methoden, wie z.B. die Liebe …
Regula Imhof . Naturheilpraktikerin
mit eidgenössischem Diplom in Homöopathie
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